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E-Mail: Kinderklinik(at)lrz.tum.de

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Klinische Kooperationsgruppe Osteosarkom

Leitung: 
PD Dr. med. Michaela Nathrath
E-Mail: michaela.nathrath(at)lrz.tum.de

Adressen:

1) Klinik für Kinderonkologie und Hämatologie, Klinikum Kassel

2) Institut für Pathologie
    GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit
    Ingolstädter Landstr. 1
    85764 Neuherberg

Arbeitsthema
Entschlüsselung der molekulargenetischen Veränderungen, die bei Entstehung und Metastasierung des Osteosarkoms beteiligt sind.

Einführung

Das Osteosarkom ist der häufigste, im Knochen entstehende bösartige Knochentumor und tritt bevorzugt bei Jugendlichen auf. Mit aktuellen Therapieformen, die eine Chemotherapie und eine Operation umfassen, sind etwa 2/3 dieser Patienten heilbar. 1/3 der Patienten verstirbt an seiner Erkrankung. Damit ist das Versterben an einem Osteosarkom eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen in dieser Altersgruppe. Patienten, die nicht auf die vor der Operation verabreichten Chemotherapie ansprechen, haben eine besonders schlechte Prognose.

Ziel unserer im Jahr 2005 gegründeten klinischen Kooperationsgruppe Osteosarkom ist es, die molekularen Ursachen, die an der Entstehung, Metastasierung (Tumorzellabsiedelung im Kärper) und am Rezidiv (Rückfall) eine Rolle spielen, zu identifizieren, um so Therapiestrategien entwickeln zu können und damit mehr Kinder und Jugendliche, die an dieser bösartigen Erkrankung leiden, zu heilen.
Projekte

Etablierung verschiedener Mausmodelle mit Osteosarkom, um neue Erkenntnisse über die Tumorentstehung zu gewinnen.

Vergleich der Veränderungen bei Osteosarkom der Maus mit den Veränderungen im Osteosarkom des Menschen, um speziesübergreifend die Mechanismen, die für die Entstehung und Ausbreitung des Osteosarkoms verantwortlich sind, zu entschlüsseln.
Identifizierung einer molekularen Signatur, die das Ansprechen des Tumors auf die Chemotherapie und somit die Prognose des Patienten vorhersagen kann, um frühzeitig Therapiemodifikationen vornehmen zu können.

Mitglieder der Arbeitsgruppe 2005

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
    PD Dr. Michaela Nathrath (Leitung)
    PD Dr. Mike Atkinson
    Dr. Michael Rosemann
    Dr. Jan Smida

Technische Assistenz:
    Elke Hartmann
    Claudia Kloos

Projektförderung

Elterninitiative für krebskranke Kinder e.V.

Kooperationen
Institut für Humangenetik der GSF (PD Dr. Tim Strom)
Institut für Säugetiergenetik der GSF (K. Imai)
Institut für Pathologie der TU München (Prof. H. H?fler)
Institut der Orthopädie der TU München (Prof. R. Gradinger)
Institut für Pathologie der Universität Basel (Prof. G. Jundt)
Institut für Pathologie der Universität Düsseldorf (Prof. C. Poremba)
Institut für Pathologie der Universität Gießen (Prof. A. Schulz)
Haunersches Kinderspital der LMU München (Prof. D. von Schweinitz)
Arbeitsgemeinschaft für Knochentumoren 
COSS/EURAMOS-Studie (Prof. S. Bielack)

Publikationen 2002 - 2006, die das Osteosarkom betreffen
von Luettichau I, Nathrath M, Burdach S, Huss R, Segerer S, Nelson PJ. Mononuclear infiltrates in osteosarcoma and chemokine receptor expression. Clin Cancer Res. 2006 Sep 1;12(17):5253-4.
Rosemann M, Kuosaite V, Kremer M, Favor J, Quintanilla-Martinez L, Atkinson MJ. Multilocus inheritance determines predisposition to alpha-radiation induced bone tumourigenesis in mice. Int J Cancer 2006;118(9):2132-8.
Atkinson MJ, Spanner MT, Rosemann M, Linzner U, Muller WA, Gossner W.  Intracellular sequestration of 223Ra by the iron-storage protein ferritin. Radiat Res. 2005 Aug;164(2):230-3.
Heidenreich WF, Muller WA, Paretzke HG, Rosemann M. Bone cancer risk in mice exposed to 224Ra: protraction effects from promotion. Radiat Environ Biophys. 2005 May;44(1):61-7. Epub 2005 Apr 27.
Rosemann M, Kuosaite V, Nathrath M, et al. Allelic imbalance at intragenic markers of Tbx18 is a hallmark of murine osteosarcoma. Carcinogenesis 2003;24(3):371-6.
Nathrath MH, Kuosaite V, Rosemann M, et al. Two novel tumor suppressor gene loci on chromosome 6q and 15q in human osteosarcoma identified through comparative study of allelic imbalances in mouse and man. Oncogene 2002;21(38):5975-80.
Rosemann M, Kuosaite V, Nathrath M, Atkinson MJ. The genetics of radiation-induced and sporadic osteosarcoma: a unifying theory? J Radiol Prot 2002;22:113-6.
Rosemann M, Kuosaite V, Nathrath M, Atkinson MJ. The genetics of radiation-induced osteosarcoma. Radiat Prot Dosimetry 2002;99(1-4):257-9.
Rosemann M, Lintrop M, Favor J, Atkinson MJ. Bone tumorigenesis induced by alpha-particle radiation: mapping of genetic loci influencing predisposition in mice.Radiat Res 2002;157(4):426-34.

Osteosarkom am Femur (oberhalb des Knies)

Intraperitoneale Verabreichung von Thorium 227 führt bei der Maus zur Tumorentstehung mit entsprechenden histologischen und radiologischen Veränderungen